M Mein Objekt Case Study

Deutsches Technikmuseum Berlin

Mein Objekt - Technikmuseum

Als einer der frühen Praxispartner zeigt das Deutsche Technikmuseum, wie Technikgeschichte über persönliche Objektstimmen emotional, spielerisch und kuratorisch relevant werden kann.

Mein Objekt im Deutschen Technikmuseum Berlin

Mit dem Launch zum Valentinstag 2022 wurde das Deutsche Technikmuseum zu einem der sichtbarsten frühen Praxispartner von Mein Objekt. Das Haus nutzte die App, um neue Zielgruppen anzusprechen, den Museumsbesuch ganzheitlicher zu denken und Technikgeschichte bereits vor dem physischen Rundgang beginnen zu lassen.

Was das Projekt besonders macht

  • Früher Leuchtturmfall: Das Technikmuseum zeigt exemplarisch, wie Mein Objekt als vollwertiges Vermittlungsformat im Museumsbetrieb funktioniert.
  • Die App startet wie eine Dating-Anwendung: per Swipe zum Match, dann beginnt ein persönlicher Chat mit dem Objekt.
  • Objekte wie das übermotivierte Segelschiff, der energische Telegraf oder das musikalische Grammofon treten mit eigener Stimme und Haltung auf.
  • Der Dialog funktioniert vor, während und nach dem Besuch - vom ersten Kennenlernen zuhause bis zur Begegnung mit dem Objekt im Museum.
  • Spielerische Details wie das Finowmaß in der Schifffahrtsausstellung machen Technikgeschichte niedrigschwellig zugänglich.
  • Die Erkenntnis, welche Objekte besonders oft „gedatet“ werden, liefert dem Haus zusätzlich wertvolle Hinweise für Kuration und Ausstellungsplanung.

Stimme aus dem Museum

Vermittlung mit Mehrwert für das Haus

„Die App ‚Mein Objekt‘ ist auf vielen Ebenen eine Bereicherung für unser Haus. Durch die persönliche Unterhaltung mit den Exponaten erfahren die Nutzer*innen auf spielerische Weise spannende Details und Anekdoten zur Kulturgeschichte der Technik.“

Vermittlung

Der digitale Dialog macht Technikgeschichte emotionaler, persönlicher und spielerischer zugänglich.

Journey

Das Format funktioniert vor, während und nach dem Museumsbesuch und verlängert die Beziehung zum Objekt.

Kuration

Das Wissen über besonders oft „gedatete“ Objekte hilft dem Museum bei der Entwicklung neuer Ausstellungen.

„Die Erkenntnis darüber, welche Objekte besonders oft ‚gedatet‘ werden, ist ebenfalls hilfreich für uns. Wir können sie zur Entwicklung neuer Ausstellungen heranziehen, um diese für die Zielgruppen zu optimieren.“

Joachim Breuninger, Direktor und Vorstand Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin